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Inner Wheel | District 88Club Nürnberg Sibylla Merian

Aktuelles

Gemeinsame Clubreise nach Lugano, 4. bis 7. Mai 2017

Die diesjährige Clubreise fand gemeinsam mit unserem Partnerclub IWC Bern Zytglogge statt: Präsidentin Marianne Müller hatte an den Luganer See eingeladen – 13 Freundinnen des IWC Nürnberg Sibylla Merian (einige samt Ehemann) reisten ins Tessin. Im idyllischen Dorf Carona wurden beim „Welcome-Apéro“ und „Nachtessen“ im Hotel Villa Carona manch Wiedersehen gefeiert und neue Bekanntschaften geschlossen. Der Begrüßung der beiden Präsidentinnen folgte ein Drei-Gänge-Menü, und alle „Sibyllinen“ erhielten eine Tessiner Präsent-Tüte mit Risotto, hausgemachten Nudeln und Hermann Hesses „Wanderung“.

Am Freitag ging es mit dem Bus nach Montagnola zum Hermann-Hesse-Museum. Nach kurzer Fahrt über die Halbinsel Ceresio erwartete uns nicht nur ein faszinierend schönes Dorf mit mediterraner Vegetation, sondern auch eine kompetente Führerin, die uns in der Villa Camuzzi Leben und Werk Hermann Hesses (2.7.1877 in Calw – 9.8.1962 in Montagnola) nahe brachte. Kurze Mittagspause im Literaturcafé Boccadoro, dann besuchten wir Lugano, natürlich nicht ohne Erläuterungen zur Historie seit der Keltenzeit wie zum aktuellen, facettenreichen Leben dieser Stadt zwischen Monte Brè und Monte San Salvatore: Santa Maria degli Angioli, LAC-Kulturzentrum, die Haupteinkaufsstraße Via Nassa, die „grüne Straße“, Palazzo Riva (mit dt. Honararkonsulat), das Spezialitätengeschäft Gabbani und das Café „Al Porto“.

Zurück in Carona liefen einige abends zum botanischen Garten Parco San Grato mit Blick in die Zentralalpen, bevor wir im dazugehörigen Lokal erneut ein exzellentes Menü samt quirliger Unterhaltung genossen.

Bedeckt war der Himmel, als wir am Folgetag – teils per „Funicolare“ (Seilbahn), teils „per pedes“ –  den San Salvatore erklommen. Ein Einheimischer mit italienischen Wurzeln führte uns durch das Museum und auf den Aussichtsturm. Im Berglokal mit Panoramablick warteten bereits Prosecco und Imbiss, bevor wir uns für den Nachmittag in Kleingruppen aufteilten: Wandern, Einkaufen, Caféhaus, Besuch des LAC mit den Ausstellungen über „Meret Oppenheim“ und von Craigie Horsfeld...

Da wir uns zu immer neuen Konstellationen zusammenschlossen, lernten wir die eigenen wie auch die Schweizer Freundinnen noch besser kennen. Zurück im Künstlerdorf Carona trafen wir uns im Grotto „Pan Perdü“ zum offiziellen Abend: Beide Präsidentinnen fanden herzliche Worte der Anerkennung und Dankbarkeit für die bereits sechsjährige Partnerschaft beider Clubs. Unser Gastgeschenk war eine Spende für die Sozialprojekte der Berner Freundinnen, ergänzt von selbstgenähten „Utensilos“ samt Margeriten für alle Berner Freundinnen.

Bereichert, glücklich und ein wenig heiser traten wir am Sonntag voll neuer Impressionen die Heimreise an. Wieder einmal hatte Inner Wheel unterschiedliche Frauen mit sehr verschiedenen Lebensläufen, die aber durch das Band der Freundschaft, des sozialen Engagements und der Verständigung über Landesgrenzen hinweg miteinander verknüpft sind, zusammengebracht. Doch das Allerbeste daran ist: Es hat unglaublich viel Freude bereitet!